Pappa var en Inganäs. Han ville alltid lite mer och lite till.

Papa war ein Inganäs. Er wollte immer etwas mehr und noch etwas mehr.

Mit Hintergrund und Wurzeln in Anderstorp und Hillerstorp wird man zu etwas Besonderem, man wird Unternehmer. Ende der 30er Jahre begann Carl-Axel Inganäs, der Gründer von Cai, in einer Strumpffabrik in Älvsered zu arbeiten. Der Wunsch, sich selbst zu verwirklichen, war in ihm verwurzelt, und mit der Zeit wollte er sein eigener Herr werden. Carl-Axel hatte aus seiner Zeit in der Strumpffabrik gute Einblicke in Materialien und Maschinen erhalten und eine gute Vorstellung von der Nachfrage nach Strümpfen. Im Jahr 1946 übernahm er die alte Schule in Hånger, etwas außerhalb von Värnamo, machte den Schulsaal zu einer Strickhalle und wurde selbstständig.

Carl-Axel war intensiv und scheute keine Mühe, von früh morgens bis spät abends zu arbeiten. Sein harter Einsatz und sein starker Wille waren der Beginn von Cais Erfolgsgeschichte. Es ging darum, Strümpfe von bester Qualität zum niedrigstmöglichen Preis herzustellen. Als Björn Inganäs 1975 das Geschäft seines Vaters übernahm, setzte er die Tradition in derselben Linie fort, bis neue politische Entscheidungen es unmöglich machten, die Textilindustrie in Schweden fortzuführen. Björn erweiterte das Strumpfsortiment mit importierten Ergänzungsprodukten wie Unterhosen, etwas, das für den Kunden natürlich war, am selben Ort zu kaufen. Ein Sortiment, das heute sowohl Hemden als auch Mützen und Reflexwesten als ergänzende Produkte zu Cais Strümpfen umfasst.

- Ich habe Strümpfe gewendet, seit ich vier Jahre alt war. Ich konnte die Stimme meines Vaters aus der Fabrik hören, wenn ich draußen spielte, ich wurde dazu erzogen, sagt Björn.

Björn wollte ein Geschäft führen, das auf lange Sicht funktionierte. Qualität ist das Schlüsselwort, das das Unternehmen im Laufe der Jahre begleitet hat. Ebenso wichtig ist es, dem Kunden und Lieferanten gegenüber demütig zu sein und eine starke Gemeinschaft mit den Mitarbeitern zu pflegen, etwas, das sowohl Björn als auch sein Vater anstrebten. Am Pfingstabend 1981 schlug der Blitz in die Fabrik ein, und alles wurde zerstört. Cai musste komplett von vorne beginnen, aber nur zwei Wochen nach dem Brand war die Produktion dank gebrauchter Maschinen und eines ausgelagerten Lagers wieder in Gang. Mit einem starken Unternehmergeist und harter Arbeit hat Cai trotz des Schicksalsjahres 1981 stolz weitergemacht.

– Es ist schwer zu sagen, was einen antreibt, als Unternehmer weiterzumachen, wenn man so geboren wird, irgendwie ist es einfach gegeben.

Björn Inganäs
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